Gesundheit – von Frauen für Frauen

Frauen sind Managerinnen der eigenen Gesundheit, der ihrer Familie, engagieren sich für Freunde und Umfeld, betreuen Angehörige, organisieren Vorsorge und Pflege. Diese Frauen brauchen Informationen und ein Netzwerk: Das anna fischer project.

Sie setzen damit fort, was die Ärztin Anna Fischer-Dückelmann vor 100 Jahren anregte:

Verantwortung für Gesundheit wahrnehmen und managen.

Bei diesem Projekt stehen zwei Aspekte im Vordergrund:
  1. Frauen fühlen sich traditionell, aber auch perspektivisch für die Gesundheit der Familie verantwortlich. Frauen sind gesundheitsbewusst, in Bezug auf ihre Familie, aber auch ihre eigene Person. Frauen sind sozial kompetent und daher prädestiniert zum Vermittler gesundheitsorientierter Inhalte.
  2. Frauen nutzen zunehmend das Internet zur Information. Sie tun dies auch im Sinne von 1.
Diese Postulate werden weiterhin gestützt durch folgende Entwicklungen:
  • Die Eigenverantwortung in Bezug auf Gesundheit und Krankheit muss wachsen (weniger Mittel im Gesundheitswesen, weg von der Versorgungsmentalität, internationale Entwicklung: Die Deutschen gehen im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn viel häufiger zum Arzt, leben aber nicht länger.)
  • Die Zahl autonom handelnder Patienten/Kunden im Gesundheitswesen wächst auch in Deutschland, zukünftig gefordert auch durch die Gesundheitspolitik: Wahlfreiheiten in den Krankenkassen, Selbstbeteiligung, Bonus bei weniger Arztbesuchen und bei Vorsorge.

Schlussfolgerung: Frauen in ihrer Rolle als Gesundheitsmanagerinnen brauchen qualitativ hochwertige umfassende Informationen, die sie in die Lage versetzen, nicht nur Details zu kennen, sondern eine Übersicht zu gewinnen: Wie will ich leben, wie erreiche ich das, was muss ich dazu wissen, wer hilft mir dabei, welche Angebote gibt es, wie gut sind diese, was habe ich von der Medizin und der Wissenschaft zu erwarten usw.

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